Gesegnet sei die Liebe!

Ich bin empört und enttäuscht darüber, dass die röm.-kath. Glaubenskongegration soeben verlauten lassen hat, dass homosexuelle Beziehungen nicht gesegnet werden dürfen, da sie dem göttlichen Willen widersprechen würden.

Ich hab immer gemeint, dass die Liebe der höchste göttliche Wille ist. Einander zu lieben hat ja auch Jesus als höchstes Gebot herausgehoben. Und genau diese Liebe ist ja im besten Fall die Grundlage jeder Paarbeziehung, egal ob hetero- oder homosexuell. Und so ist es nach meinem Verständnis auch im Sinne der Liebe und hoffentlich auch im Sinne Gottes, dass jede Partnerschaft mit einem Ritual gesegnet werden darf, wenn das Paar sich dies wünscht. Vielmehr noch gehe ich sogar davon aus, dass jede Beziehung, die von Liebe erfüllt ist, bereits in sich Segen trägt. So geht es im Segensritual einzig darum, diesen Segen sichtbar zu machen und zu feiern und dem Paar das Beste zu wünschen. Dies zu verweigern, ist m.E. nicht nur unmenschlich, sondern auch zutiefst unchristlich.

So werde ich mich auch in Zukunft nicht davon abhalten lassen, Menschen und Paare zu segnen, egal ob sie dem „römischen Willen“ entsprechen oder nicht.

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