Mein Credo

Ich glaube
an Gott als Schöpfer oder Schöpferin der Welt
an Gott als Geist und Kraft in und um uns
an Gott als Frage des Menschen
an Gott als unser Ursprung und unsere Heimat

Ich glaube
an Jesus von Nazareth als Menschensohn und Sohn Gottes
an Jesus Menschensohn als Mensch,
der aufs Äußerste von Gottes Geist und Liebe ergriffen war,
der sich bedingungslos für das Leben und den Menschen eingesetzt hat.

Ich glaube
an den Geist Gottes als inspirierende, Lebens fördernde und heilende Kraft,
der uns immer wieder neu belebt,
der begeistern kann für Lebendigkeit und Leben,
der uns Situationen klarer wahrnehmen und Gefahren erkennen lässt.

Ich glaube
an die Menschen als Töchter und Söhne Gottes
und dass dies sowohl Zusage als auch Auftrag ist.
Zusage, weil uns als Töchter und Söhne Gottes viel zugetraut und viel Selbstverantwortung übergeben wird und weil wir so a priori (= von vornherein) Beziehungswesen und somit getragen sind. Auftrag, weil dieses In-Beziehung-Stehen und dieses Zutraun von Gott her uns zu bedingungslosem Einsatz für das Leben und unsere Mitmenschen auffordert.

Ich glaube
dass wir somit Gemeinschaft und Heil leben,
Gerechtigkeit anstreben, Leben fördern,
Zerstörerischem widerstehen, von Angst und Unterdrückung befreien, einander schätzen und lebensfeindliche Strukturen bekämpfen sollen.

Ich glaube
dass Todes- und Existenzangst, Separierung und Egozentrierung der Grund allen Übels ist und zu Selbstverminderung oder Selbstüberhöhung führt.

Ich vertraue darauf,
dass der Mensch mehr ist, als er sich meist zutraut,
und dass er eine gesunde Mitte zwischen Selbstüberhöhung und Selbstverminderung finden kann.

Ich glaube
dass wir immer mehr ganz werden sollen, indem wir unsere dunklen Seiten integrieren, und durch Annahme in ein heilvolles Ganzes verwandeln.

Ich glaube
dass wir Menschen hier und jetzt leben sollen, und dass uns hierbei der Tod als unser Begleiter helfen kann.

Ich vertraue darauf,
dass nichts und niemand verloren geht, dass alle in ihrem Leben oder am Ende ihres Lebens durch ein Feuer der Liebe geläutert werden, durch Tränen der Trauer über all das, was schief lief.

So wird sich Zorn, Wut, Angst und Hass wandeln zu Vertrauen und Frieden.

Ich glaube
dass der Mensch seine noch verborgenen Kräfte fördern und mehr in seine inner- und zwischenmenschlichen Ressourcen investieren könnte anstatt alle Energie in technische Errungenschaften und Fortschritte zu stecken.

Ich glaube
dass zwischenmenschlich mehr auf unsichtbarer und energetischer Ebene geschieht als auf sichtbarer.

Ich glaube
dass der Mensch sein Potenzial bzgl. Konflikt- und Beziehungsfähigkeit, seine Hellhörigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit, seine Sensibilität für die Natur, sein Gespür für Gerechtigkeit und Friedensförderung, seine prophetische Fähigkeiten bei Ungerechtigkeiten und auch seine Heilkräfte fördern kann.

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