Impuls zum Palmsonntag: wahre Fans

Liebe Mitfeiernde

Viele Sportmannschaften, Sänger, Schauspieler und andere Idole haben Fans. Sie jubeln ihnen zu, wenn sie Erfolg haben und die Erwartungen der Fans erfüllt haben. Fall jedoch diese Erwartungen mal nicht erfüllt werden und die Fans enttäuscht sind, werden diese Idole und Sportmannschaften meist mit Buh-Rufen eingedeckt.

Auch Jesus wurde beim Einzug nach Jerusalem zugejubelt. Er hat in diesem Moment unzählige Fans. Doch auch bei Jesus ist der Jubel bald ins Gegenteil umgeschwappt. Denn die Menschen hatten damals viele Erwartungen an ihn, v.a. meinten einige, dass er eine weltliche Königsherrschaft antritt und den Umsturz der römischen Herrschaft herbeiführt. Andere wiederum erwarteten von ihm ein Kooperieren mit den führenden Machthabern.

Fans, damals wie heute, können also ein Segen sein für eine Mannschaft oder ein Idol, aber auch ein Fluch, da der Jubel schnell in Buh-Rufe übergehen kann.

Wahre Fans jedoch ticken anders. Sie halten zu ihrem Klub oder ihrem Idol, auch wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, einfach weil sie die Person und seine Botschaft oder die Mannschaft mit ihren Stärken und Schwächen schätzen.

Und genau dazu sind wir auch bei Jesus aufgefordert: dass wir nämlich wahre Fans werden von Jesus und dass wir seine Botschaft und seinen Lebensinhalt wertschätzen, und so erkennen, was wir wirklich an ihm haben.

Ein wirklich wahrer Fan ist jedoch aus meiner Sicht Jesus selber, nämlich ein wahrer Fan der Menschen. Denn er wusste um die Stärken wie auch um die Schwächen des Menschen. Aber er hat immer auf seine Stärken gebaut und ihm oft viel mehr zugetraut hat als der Mensch sich selber je zugetraut hätte.

Und ich denke gerade diese Tatsache, diese Liebe, die uns so Jesus geschenkt hat mit seinem Leben und Sterben ist wirklich ein Grund zum Jubeln!
In dem Sinn möchte ich Sie alle einladen, selber zu wahren Fans von Jesus zu werden und so auf Jesus und seine Liebe zu vertrauen und sie hochleben zu lassen, indem wir sie in unser Leben einfliessen lassen.

Schön wäre es aber ebenso, wenn wir auch unseren Mitmenschen als wahre Fans begegnen, indem wir zu ihnen halten, auch wenn es mal nicht rund läuft, und sie schätzen so, wie sie sind, mit all ihren Schwächen und Stärken.

Amen.

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